Wissenschaft meets Planung – Der 16. Studierendenkongress der Komparatistik – 14. – 16.05.2026

Vorlesungen, Seminare und endlose Stunden in der Bibliothek gehören zum
klassischen Studierenden-Alltag. Die Organisation eines eigenen wissenschaftlichen Kongresses sucht man im Lehrplan hingegen vergeblich. Dass sich Engagement auch außerhalb des Curriculums lohnt, bewies Mitte Mai der 16.
Studierendenkongress der Komparatistik (SKK).

Das Team, bestehend aus Leonie Brommer, Lukas Kagerer, Max Latinski, Verena
Schmitt und Marla Wiederhold, konnte sich bereits im August 2025 mit seiner
Bewerbung für die Austragung des 16. SKK durchsetzen. Seitdem der SKK im Jahr
2010 ins Leben gerufen wurde, wandert er Jahr für Jahr von Universität zu
Universität. Da es sich um einen Kongress von Studierenden für Studierende
handelt, erfolgt die gesamte Kongressplanung in Eigenregie. Nach monatelanger
Planung, dem Sichten von über 40 Einreichungen und der Organisation von
Keynotes und Workshops war es vom 14. – 16. Mai endlich so weit.

Unter dem Motto “Literatur & Digitalität” kamen über 90 Teilnehmende aus
Deutschland und Österreich zusammen, um zu diskutieren und zu netzwerken. Den Startschuss gab es am Donnerstagabend mit einer öffentlichen Keynote zum Thema “KI und Kanon” von Dr. Dîlan Canan Çakir und Viktor J. Illmer.

Den Schwerpunkt des Kongresses bildeten die 22 studentischen Vorträge, die ein
breites Spektrum abdeckten. Die Themen reichten von klassischen literaturwissenschaftlichen Arbeiten bis hin zu den Games Studies. Für noch mehr
Austausch sorgten die Posterpräsentationen am Freitagnachmittag. In den
Workshops von Anastasia Glawion und Olaf Simons konnten die Teilnehmenden neue Methoden ausprobieren und neue Erfahrungen im Bereich der digitalen
Literaturwissenschaft sammeln.


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